Vorstoß in die Lippenpflege

Lippenpflegestift Meine Hände und Lippen behandele ich oft stiefmütterlich. Regelmäßig vergesse ich, sie einzucremen. Die Folge? Spröde, aufgerissene Lippen und raue, stellenweise blutige Hände. Das es noch schlimmer kommen kann, habe ich gestern erfahren.

Ich lag noch halb schlafend im Bett, da spürte ich eine sonderbare Bewegung auf meiner Wange. Ich griff mit meiner Hand an die Stelle und als ich sie zurückzog, sah ich Blut. Meine Unterlippe war aufgeplatzt und blutete und es war nicht nur ein Tröpfchen, sondern ein munter fließender Bach.

Nachdem die Blutung gestillt war, wusste ich, so geht es nicht weiter. Es muss gecremt werden. Aus dem nahen Rewe und Aldi versorgte ich mich mit Munition für meinen Aktionsplan:

  1. Zwei Balsamlippenstifte von Today. (Doppelpackung für 1,49 Euro, Qualität vergleichbar mit Labello) Einer für die Wohnung, der andere für unterwegs.
  2. Eine Tube flüssiger Lippenbalsam von Blistex (versuchsweise)
  3. Eine Tube Melkfett mit Feuchtigkeitspflege und Aloe Vera . (Handcreme von Nivea hatte ich noch zu Hause)

Erste Ergebnisse nach 30 Stunden Praxistest: Nach sehr regelmäßigem Eincremen und Einbalsamieren, sind meine Hände bereits streichelzarter und meine Lippen weicher. Noch besser: Ich kann meinen Mund zu einem Lächeln in die Breite ziehen, ohne dass etwas spannt, platzt oder gar blutet.

Blistex’ flüssigen Lippenbalsam kann ich nur bedingt weiterempfehlen. Einerseits lässt er sich leicht auftragen und verteilen, schützt recht lange und zieht gut ein. Andererseits „duftet“ er meiner Meinung nach viel zu kräftig (zumal der Mund gleich unterhalb der Nase zu finden ist) und treibt mir regelrecht Tränen in die Augen. Ich bevorzuge die Balsamstifte.

Bild: Wikipedia

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