Hallo, mein Name ist Laura und ich bin ein Kochmuffel

Erinnert ihr euch, wie ich großmäulig davon erzählte, am Wochenende kochen zu wollen? Mit echten Lebensmitteln und allem Pipapo? Nun, daraus wurde nichts. (Oder ehrlicher: Daraus wurde eine halbe Katastrophe, zu der ich mich ausschweigen werde.)

Meine kulinarische Phantasie befindet sich seit einigen Jahren auf Weltreise und hat offenbar keine Absicht, in nächster Zeit mal wieder vorbeizuschauen.

Ich will ja kochen, mich bewusster ernähren. Immerhin lautet mein Wahlspruch Mein Ziel ist nicht ein dünneres, sondern ein gesünderes, fröhlicheres und stärkeres Ich. Und wie wir alle wissen, leben gesunde Menschen nicht ausschließlich von Tütensuppen und Dosenfraß. Doch selbst die Vorstellung von frischen, saftigen, aromatischen, selbst zubereiteten Speisen setzt keine herdgerichteten Energien in mir frei. Ich gebe meinen degenerierten Geschmacksnerven die Schuld.

Gerne würde ich auch meine Küche (wir sprechen von zwei Kochplatten, einem kleinen Kühlschrank, einer Spüle, dem Spülunterschrank und einem zweitürigen Oberschrank) für meine mangelnden Kochkünste verantwortlich machen. Pech, dass ich von Leuten weiß, die in ähnlich restriktiver Umgebung kleine kulinarische Wunder vollbringen. Daran kann es also nicht liegen.

Was kann ich tun? Heute habe ich mich offensichtlich für das Baden in Selbstmitleid entschieden. (Tut mir leid, soll nicht zu oft vorkommen.) Daneben versuche ich, mit leckeren Rezepten und hochauflösenden Bildern, meine kulinarische Phantasie zur Heimkehr zu bewegen.

Für Tipps, Ratschläge und Ideen bin ich jederzeit dankbar.

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