Kampf dem Schweinehund!

12. Mai 2006

Ehrenwerte Leser, aufrechte Bürger Kleinbloggersdorfs

Der edle Herr Franco ließ mir die Nachricht zukommen, er suche Mitstreiter im Kampf gegen einen wahrhaft schrecklichen Gegner, den Schweinehund. Es graust und zittert mich, das Wort nur auszuschreiben, habe ich doch selbst vor nunmehr einer Woche den Fehdehandschuh geworfen und befinde mich seitdem in erbitterter Schlacht mit dem Untier. Noch lebe ich! Doch, so muss ich mit schwerem Herz bemerken, mein Gegner steht und ist kaum angeschlagen.

Schamesröte stieg in meine Wangen, als ich den Schlachtplan Herrn Francos studierte. Wie Schuppen viel es mir von den Augen! Wo der Einzelne versagt, ist das Werk einer Gemeinschaft gefragt. Gemeinschaft, das Wort sollte keinem Blogger ein Fremdwort sein. Fließt denn nicht das Motto „Nur gemeinsam sind wir stark!“ wie Blut durch unsere Adern?

Wohlan, noch ist es nicht zu spät, Versäumtes nachzuholen. Mit genau gesteckten Zielen und strenger Disziplin, muss es machbar sein, die Bestie zu erlegen. Welches Höllentier hielte schon Stand, gegen die vereinte Macht zahlloser Pedometer, Walkingstöcke und Drahtesel? Daher, ihr Damen und Herren, schließt Euch uns an! Sagt an, in Euren eignen Heroldsblättern, welch Teil zu leisten Ihr bereit seid und wie viel Zeit Eure Attacke in Anspruch nehmen wird. Regelmäßig wollen wir dann zueinander finden um den Frontverlauf vergleichen.

Wer aber sein Versprechen nicht erfüllt, soll nicht aus dem Heer verstoßen werden – dazu ist unsere Schar Verwegener zu klein. Mit Fug und Recht jedoch, erwarten wir Beweise, dass er oder sie bereit ist, den Kampf mit voller Stärke und Geisteskraft wieder aufzunehmen. Ein schneller Lauf in das fünfte Stockwerk eines Hauses und ein öffentlicher Aushang in Reimform, werden als ausreichend betrachtet, so meine Mitstreiter nicht härtere Strafen fordern.

Mein Abschiedsgruß enthält die feste Überzeugung, dass wir das Monstrum gemeinsam bezwingen werden, solange unser Glauben nur stark und unser Wille ungebrochen ist.

8 Reaktionen zu “Kampf dem Schweinehund!”

  1. 1 Pummelfee

    :) das deckt sich so in etwa mit meinem Vorsatz nun auch ein Bewegungstagebuch zu führen ;)

    Also ich hab da ja den neuen Ticker auf meiner HP der Weg nach Hause in die Heimat per Fahrrad ;) bisher bin ich bis Aschaffenburg gekommen.

    Da nehm ich mir einfach mal vor bis zum Ende des Monats in Schweinfurt anzukommen :) (sind insg. 150km)

    Liebe Grüsse vom Pummelchen

  2. 2 Ursel

    Ins fünfte Stockwerk (5×23 Stufen) bin ich heute freiwillig gestiegen.

  3. 3 Laura

    Gnädige Pummelfee, fürwahr ein ehrenwerter Vorsatz! Auf dass Euer Drahtesel nie rosten möge.

    Ein Ticker, welch vortreffliche Idee! Mein mageres Ziel, die 15 Kilometer in der Woche, soll auch auf diese Weise kenntlich gemacht werden.

  4. 4 Laura

    Gnädige Ursel, oho, wenn Ihr so leichten Fußes rennen könnt, soll Eure Strafe (so sie denn nötig wird) das Doppelte betragen!

  5. 5 Ursel

    6900 Schritte
    Ich glaub ich such mir auch ne Strecke, die ich laufen will.

  6. 6 Anonymous

    Edle Dame Laura, der Worte sind wir, scheint’s, alle Meister! Doch an den Taten mangelt es. Jedenfalls bei mir. ;-)

    Dass du den noch vagen Plan schon mal an die große Blog-Glocke gehängt hast, finde ich aber richtig gut.

    Je mehr mitmachen, umso besser!

    Aaaaaber: ich glaube, ohne eine Selbstverpflichtung wird’s nicht gehen.
    Also, ich kann mir nicht lapidar vornehmen: “ich werde ab und zu mal etwas Fahrrad fahren” – das wird dann bei mir sowieso nix.

    Ich denke mehr so an: ich nehme mir vor, jeden zweiten Tag eine Stunde lang zusätzliche Bewegung zu machen. Z. B eine Stunde spazierengehen oder eine Stunde Fahrradfahren oder eine Stunde Badminton spielen oder oder oder.

    Da ich ein Zeitproblem habe und vielleicht nicht jeden zweiten Tag Zeit habe, nehme ich mir für den gesamten Monat 15 Stunden vor – egal wie die dann auf die Tage verteilt sind.

    Eine Stunde an jedem zweiten Tag wird hier übrigens empfohlen: http://www.lust-auf-abnehmen.de/laa/e9/e19/e21/index_ger.html

    Und wenn man sich nicht festlegt, was genau man machen muss, ist man da ziemlich flexibel. immer nur Fahrrad fahren wird ja auch öde.

    So, wer macht mit????

    Selbstverpflichtung + öffentliches Tagebuch zur Einhaltung der Selbstverpflichtung wäre bestimmt lustig.

    Und wer’s nichjt schafft, muss sich öffentlich schämen – oder die anderen zum Eisessen einladen! ;-)

    Also, Mitstreiter, meldet Euch!

  7. 7 franco

    … uuups, habe in dem Text hier drüber meinen Namen vergessen: ich war’s, Franco.

  8. 8 Ursel

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