Das große Fressen (kaum gegessen)

Eines kann ich nach diesem Wochenende sagen: Ein Brunch-Buffet für fünfzig-plus Personen eigenherdig zuzubereiten ist harte, harte Arbeit. Glücklicherweise haben meine Tante und gute Freunde geholfen. Wie wir später merkten, hätten wir locker auch hundert Gäste satt bekommen. (Besser zu viel, als zu wenig, sagten wir uns da.) Jedenfalls hat’s den Gästen geschmeckt; wir durften viele Komplimente entgegennehmen.

Das schöne Wetter bewahrte die Raucher davor, im Regen stehen zu müssen, eine nette Mischung an Gästen war zusammengekommen und einige treffende Gesangs- und Poesieeinlagen gefielen meiner Mutter gut (auch wenn ihr die “Fünfzig” zu häufig darin vorkam). Alles zusammen machte die Feier auch in nicht-kulinarischer Hinsicht zum Erfolg.

Dass mir eine Zunahme erspart blieb, ist mein persönliches Highlight dieses Wochenendes. Wer hätte gedacht, dass man als Mitglied des Organisationsteams nicht wirklich zum essen kommt? In meiner Erinnerung ist schon jetzt alles ein verschwommener Wust aus Ankünften, Verabschiedungen und viel zu vielen Information. Aber es war schön. Stressig zwar und anstrengend, aber schön.

Den nächsten runden Geburtstag möchte ich aber doch lieber als Gast erleben.

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