Persönlich

Das große Fressen (kaum gegessen)

Eines kann ich nach diesem Wochenende sagen: Ein Brunch-Buffet für fünfzig-plus Personen eigenherdig zuzubereiten ist harte, harte Arbeit. Glücklicherweise haben meine Tante und gute Freunde geholfen. Wie wir später merkten, hätten wir locker auch hundert Gäste satt bekommen. (Besser zu viel, als zu wenig, sagten wir uns da.) Jedenfalls hat’s den Gästen geschmeckt; wir durften viele Komplimente entgegennehmen.

Das schöne Wetter bewahrte die Raucher davor, im Regen stehen zu müssen, eine nette Mischung an Gästen war zusammengekommen und einige treffende Gesangs- und Poesieeinlagen gefielen meiner Mutter gut (auch wenn ihr die “Fünfzig” zu häufig darin vorkam). Alles zusammen machte die Feier auch in nicht-kulinarischer Hinsicht zum Erfolg.

Dass mir eine Zunahme erspart blieb, ist mein persönliches Highlight dieses Wochenendes. Wer hätte gedacht, dass man als Mitglied des Organisationsteams nicht wirklich zum essen kommt? In meiner Erinnerung ist schon jetzt alles ein verschwommener Wust aus Ankünften, Verabschiedungen und viel zu vielen Information. Aber es war schön. Stressig zwar und anstrengend, aber schön.

Den nächsten runden Geburtstag möchte ich aber doch lieber als Gast erleben.

Ich habe begonnen zu joggen!

Sportschuh Na ja, genauer gesagt habe ich mir eine Trainingshose gekauft. Und angezogen. Und dann habe ich bemerkt, dass ich nirgendwo eine Tasche für meinen Haustürschlüssel hatte. Es war auch nichts im Haus, woran ich ihn mir hätte um den Hals binden können. (Ich lebe auf 16,5 m2. Da ist man nicht bis ins Kleinste ausgerüstet.) Außerdem war es kurz (im Sinne von unmittelbar) vor Ladenschluß.

Also habe ich die Hose wieder ausgezogen und meine erste Trainingseinheit war beendet.

Von den organisatorischen Problemchen einmal abgesehen, ist meine Ausrüstung bisher weder besonders dolle, noch verletzungshemmend. Ich scheue mich davor, viel Geld in Schuhe und Pulsuhr* zu stecken, wenn ich noch gar nicht weiß, ob ich durchhalten werde oder ob auch dies nur ein Spleen ist, der nächste Woche ausgeheilt sein wird. Daher werde ich die nächste Zeit wohl gelenkeschädigend und mit rasender Herzfrequenz durch die Gegend trotten. (Wobei, wenn ich ehrlich bin, meine gehen zu joggen-Ratio vermutlich bei ca. 100 zu 1 liegen wird. Da hält sich die Stoßwirkung auf meine Knie noch in Grenzen).

*Ja. ich weiß, gibt’s heute bei Aldi. Trotzdem, auch fünfzehn Euro sind mir ein bisschen zu schade dafür, dass sie später ungenutzt in der Ecke liegen und Staub sammeln.

Fettig oder blättrig?

Verbringe ein paar Tage außer Haus (soll heißen: übers Wochenende gibt’s keine weiteren Einträge). Heute Abend steht ein Besuch beim Italiener an. Ob ich es wohl schaffen werde, mich für den Salat zu entscheiden?

Nachtrag: Aus dem Italiener wurde ein Chinese und natürlich konnte ich bei knusprig gebratener Ente nicht “nein” sagen. Böse, böse Laura.

Eine Macke kommt selten allein

Das hier eine immer noch fette Bloggerin am Werke ist, sollte jeder meiner Leser wissen. Dass diese Bloggerin neben einer sozialen Phobie auch jede Menge Komplexe und Neurosen pflegt, war dagegen wohl unbekannt.

Einer dieser Komplexe bringt es mit sich, das ich potentiell unangenehmen Situationen im Alltag gekonnt aus dem Weg gehe. Da macht es mir das Leben nicht leichter, wenn solcherart Situationen mich gezielt ansteuern, bzw. in Form einer E-Mail in mein Postfach flattern.

Hier sitze ich nun vor dieser E-Mail mit für mich höchstwahrscheinlich negativem Inhalt und traue mich nicht, sie zu öffnen. Ich könnte einen Tritt in den Allerwertesten gebrauchen.

Was will mir diese Fressattacke sagen?

Langsam beginne ich zu glauben, dass mein dienstagabendliches Vollstopfen etwas zu bedeuten hat. Irgendetwas will mir diese Sabotage meines Wiegetages doch sagen. Oder läuft mein Unterbewusstsein Amok?

Leider bin ich in Selbstanalyse weder begabt noch erfolgreich, daher lasse ich die Frage mal als Gedankenanstoß im Raum stehen.

Wofür der liebe Gott Laufbänder geschaffen hat


OK Go – Here It Goes Again

Würde das in einem Fitness-Studio in meiner Nähe angeboten – ich besäße eine Jahreskarte!

Mit ohne Schminke

Was ist Schönheit? Das wollten Wissenschaftler der Universität Regensburg herausfinden und ließen die Teilnehmerinnen der Miss-Germany-Wahl 2002 ungeschminkt und mit neutral-grimmigen Gesichtsausdruck in eine Kamera stieren.

Ungeschminkte Schönheitsköniginnen

Aus den Fotos errechnete ein Computer das Idealgesicht, Schönheit aus Bits und Bytes. Und die Fachjury im Einkaufszentrum stimmte zu: Hielt man Passanten Bilder einer echten Miss und des Computermodels vor, mit der Bitte, die schönere von beiden auszuwählen, siegte in der Mehrzahl der Fälle Miss Digital.

Perfekt gepuderte Pixelschönheit

Kein Wunder, hatte der Computer doch ein perfekt gepudertes Ergebnis produziert und “vergessen”, Hautunreinheiten, Glanzlichter und Augenringe miteinzurechnen.

Bilder: Uni-Regensburg

Frusttröstschokolade hat keine Kalorien

Wenn ich in den letzten Tagen abgenommen habe, dann nur, weil mir vor lauter Computerfrust der Appetit vergangen ist. Habe immer noch quasi keine Internetverbindung. Hoffe, später in der Woche wieder im 21. Jahrhundert anzukommen. So long…

Beobachtungen und Bemerkungen

Vorhin musste ich Socken anziehen, um meine Füße vorm Erfrieren zu retten. Wintereinbruch oder das Fehlen wärmenden Specks?

Ich habe Schmacht auf Erdnussbutter. Aber wie!

Vor meinem Fenster flattern kleine Vögel von Ast zu Ast. Meisen und -äh- andere kleine Vögel. Keine zwei Meter von mir entfernt. So süß.

Wenn J. nicht gerade schwer schuftet oder an schneeweißen Stränden feiert, schreibt sie hier ihr Australienblog.

Grease. Da darf Xenu nicht fehlen.

The difference between try and triumph is just a little umph, sagte Marvin Phillips. Sollte ich mir vielleicht mehr zu Herzen nehmen.

Übers Wochenende wird hier auf Fett weg! nichts Neues erscheinen. Ich probe den 5-Tages-Rhytmus.

Profiliert

Rote Silhouette des Profils vor schwarzem Hintergrund.