Rezepte

Schneepudding

Wer kennt nicht das Gefühl, plötzlich Heißhunger auf süßes ungesundes Zeug zu haben? Auf About.com habe ich genau das richtige Rezept für diese Situation gefunden. Ich übertrage es hier ins Deutsche, um nicht jedesmal neu umrechnen zu müssen. Noch habe ich den Schneepudding nicht getestet, sobald ich’s tue, werden Fotos folgen.

Und weil der Name Snow Pudding mir so gut gefällt, übernehme ich ihn gleich ins Deutsche, obwohl unzälige Kochsendungen mich gelehrt haben, dass echter Pudding eigentlich etwas ganz anderes ist. Da soll noch mal jemand sagen, Fernsehen bilde nicht.

Das Besondere am Schneepudding? Alles was er nicht -oder nur wenig- hat. Kaum Kalorien, kaum Fett, kaum Kohlenhydrate. Da darf man bei der Sauce seiner Wahl ruhig protzen.

Zubereitung
1. Die Gelantine mit kaltem Wasser bedecken und quellen lassen.
2. Das heiße Wasser, Süßstoff und Zitronensaft hinzufügen, dabei beständig rühren, bis die Gelantine vollständig aufgelöst ist.
3. Die Mischung im Kühlschrank auskühlen lassen. Dabei alle zehn Minuten umrühren, bis die Mischung eindickt.
4. Mit einem Mixer schaumig schlagen.
5. Das Eiweiß hinzufügen und steif schlagen. (Meine Variante wäre, das Eiweiß seperat steifzuschlagen um es anschließend unterzumischen.)
6. Im Kühlschrank setzen lassen. Nach etwas 15 Minuten ist das Dessert servierfertig.

Schneepudding

Nährwert: ca. 90 kcal

Zeitaufwand (inkl. Kühlzeit): ca. zwei Stunden

Zutaten:
1 Esslöffel Gelantine-Pulver
etwas kaltes Wasser
knapp 1/4 Liter kochendheißes Wasser
Süßstoff im Gegenwert von 225 g Zucker
60 ml Zitronensaft
3 Eiweiß

Tortilla-Pizza

Mein Lieblings-Foodblog, delicious:days, ließ mir mit seinem neusten Eintrag, Datterinios & Pasta, das Wasser im Munde zusammenlaufen. Spaghetti mit köstlicher selbstgemachter Tomatensoße. Schmatz. Nicht viel später lag eine große Packung Cocktail-Tomaten in meinem Einkaufswagen. Das Essen für Sonntag war damit gesichert.

Für heute suchte ich noch etwas für den kleinen Hunger. Als ich unentschlossen zwischen den Regalen meine Bahnen zog, fiel mir eine Rezeptidee von Put Down the Donut ein: Super Easy Personal Pizza. Flink waren Tortillas gekauft und mit ein paar kleinen Adaptionen gelang mir in kürzester Zeit meine erste Tortilla-Pizza.

Tortilla-Pizza

Während dieses Rezept quasi die Basisversion darstellt, freue ich mich schon darauf, beim nächsten Belegen meiner Phantasie freien Lauf lassen. Blattspinat, Paprika, Putenbrust – alles ist möglich. Ich vermute, dass Zutaten, die längere Garzeiten benötigen (z.B. Paprika), in sehr feine Streifen geschnitten oder vorgedünstet werden sollten.

Auch könnten noch Kalorien, Fett und Punkte gespart werden, ließe man das Öl und, vor allem, den Käse weg.

Zubereitung

Den Backofen vorheizen und einige Tropfen Öl sowie das Tomatenmark auf dem Tortilla-Fladen verstreichen (Zur Ölmenge: Ich benutze eine Flasche mit Druckspender. Laut den Angaben entspricht einmal drücken dem Drittel des Volumens eines Teelöffels. Soviel habe ich verwendet). Den Knoblauch pressen oder in feine Scheiben schneiden, die Tomaten in Scheiben und Schalotte in Ringe schneiden und alles über den Fladen verteilen. Mit Salz, Pfeffer, Kräutern oder Gewürzmischung würzen und mit dem geriebenen Mozzarella bestreuen.

Backen, bis der Käse zerlaufen und der Fladen leicht gebräunt ist. Sicherheitshalber öfter nachschauen.

Tomaten, Zwiebeln, Käse, Hmmm!

Tortilla-Pizza

Nährwert: ca. 270 kcal, ca. 10 g Fett, 4,8 Points*

Backdauer und Temperatur: ca. 8 Minuten bei 180-200º

Zutaten:
1 Tortilla Fladen
einige Tropfen Öl
etwas Tomatenmark
Tomaten nach Belieben
Schalotte nach Belieben
20 g geriebener Mozzarella
Salz, Pfeffer
Kräuter oder Gewürze nach Geschmack

*Gemüse wurde bei der Pointsberechnung ignoriert.

P.S. Morgen (Sonntag) wird Fett weg! nicht aktualisiert.

Tomaten-Mozzarella-Brötchen

Tomaten-Mozarella-Brötchen

Mein Frühstück und, indirekt, meine neue Kamera, eine Fuji FinePix F10. Neu klingt irreführend, denn es ist meine erste Kamera. Punkt. Dazu kommt, dass ich in den letzten 15 Jahren vielleich drei bis vier mal eine in der Hand hielt, um andere Leute zu knipsen. Fühlt euch gewarnt und macht euch auf viele unscharfe Lebensmittelfotos gefasst.

Nein, ernsthaft: ich werde versuchen, es nicht zu übertreiben. Ehrenwort. Wirklich!

~*~

Tomaten-Mozzarella-Brötchen, ich liebe es! Denn a) schmeckt es gut und b) kann ich so schon eine Portion Grünzeug (in diesem Fall: Rotzeug) von der Sollliste streichen. Wie man sieht, kann ich es gar nicht abwarten, bis es endlich wieder richtig leckere Tomaten gibt.

Die Zubereitung ist denkbar einfach: Tomaten und Mozzarella in Scheiben schneiden, Brötchen aufschneiden und Tomaten und Mozzarella abwechselnd auf die Brötchenhälften legen. Mit Salz und Pfeffer würzen, Basilikumblätter zerrupfen und drüberstreuen. Genießen.

P.S. Im Foto sind keine Basilikumblätter zu finden. Da hat die Köchin wohl nicht richtig geplant.

Tomaten-Mozzarella-Brötchen

238 kcal, 7,1 g Fett, 4,7 Points

Zutaten:
Brötchen, frisch oder frisch aufgebacken
1/2 Kugel Mozzarella light, ca. 60 g
Tomaten nach belieben
Salz, Pfeffer
Basilikumblätter